Für Personaldokumente wie Personalausweis, Reisepass und Führerschein ist ein Bildformat von 35 x 45 mm genau einzuhalten, um eine automatische Verarbeitung zu ermöglichen. Das Passbild darf auch keinen Rand aufweisen. Das Gesicht der Person muss scharf, kontrastreich und in einer genau festgelegten Ausrichtung aufgenommen sein: Frontal, mit geschlossenem Mund und direktem Blick in Richtung Kamera. Der Gesichtsausdruck soll neutral sein, ein Lachen ist nicht erwünscht. Der Gesetzgeber meint dies nicht negativ, das neutrale Erscheinungsbild dient lediglich zur korrekten Erfassung der biometrischen Parameter und ist Voraussetzung für die einwandfreie Identifizierung.

Position & Größe des Gesichts bei biometrischen Passbildern

Die Person muss für die Aufnahme so positioniert sein, dass weitere Parameter wie Augenbereich, Nasenmitte, Kinnlinie und Gesichtshöhe den Richtlinien entsprechen. Die weiteren Anforderungen an ein gelungenes Passfoto sind somit nur logisch und konsequent.

Passbildgröße bei biometrischen Passbildern

Laut www.biometrisches-passbild.net sind alle äußeren Merkmale auszublenden, die von der Person ablenken. So sollen keine Reflexionen und Schatten erkennbar sein. Kopfbedeckungen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt (religiöse Gründe). Trotzdem darf das Gesicht vom Kinn bis zur Stirn nicht verdeckt sein. Sonnenbrillen sind nicht gestattet. Die Alltagsbrille darf nicht spiegeln und muss so eng wie möglich getragen werden, damit der Brillenrahmen die Augen nicht verdecken kann.

Das Gesicht soll sich klar abzeichnen. Der Hintergrund muss einen Kontrast zur dargestellten Person abbilden. Idealerweise einfarbig hell, neutral grau oder weiß. Muster oder Schatten sind nicht gestattet. Es versteht sich von selbst, dass auch keine weiteren Personen oder Gegenstände zu sehen sein dürfen. Verunreinigungen des Bildes oder Knicke führen ebenfalls zur Ablehnung. Die Qualität der Aufnahme muss den Ansprüchen genügen. Insbesondere mit einer Digitalkamera sollte die Druckauflösung bei mindestens 600 dpi liegen. Neben Farbfotos sind auch Schwarz-Weiß-Aufnahmen zugelassen. Das farbneutrale Foto soll die Hauttöne in natürlicher Weise wiedergeben.

Besonderheiten bei Kindern und Säuglingen

Bei Kindern, Kleinkindern und Säuglingen sind die Reglements nicht so streng. Eine Frontalaufnahme ohne störende Nebeneffekte ist hier ebenso Voraussetzung für ein gelungenes Foto. Hinsichtlich der genauen Ausrichtung des Kopfes sind bei der Aufnahme aber leichte Toleranzen erlaubt.